2. Sichtung zur Europameisterschaft und EuropaCup-Wertung in Brachfeld

 

In der Zeit vom 14.-16.05.2010 fand in Brachfeld, gelegen im wunderschönen Schwarzwald die 2. Sichtung zur Teilnahme an der TREC Europmeisterschaft 2010 der Junioren und Senioren statt.

Die ersten Teilnehmer reisten bereits am Donnerstag an um sich mit Gegend und Gelände ein wenig vertraut zu machen. Dummerweise war an diesem Tag vom "wunderschönen" Schwarzwald so gut wie nichts zu sehen. Die Wolken hingen recht tief und es regnete ununterbrochen; zudem befanden sich die Temperaturen im einstelligen Bereich.

Normalerweise hätten die Vierbeiner auf dem Paddock übernachtet, aber angesichts des schlechten Wetters durften sie die erste Nacht in einer trockenen Box verbringen. Herzlichen Dank dafür an die Gastgeber.

Der Freitag zeigte sich etwas trockener, so dass die ersten Erkundungsritte in Angriff genommen werden konnten. Von der Gegend sah man zwar nicht viel aber immerhin erhielt man einen ersten Eindruck von den Wegen. Im Laufe des Tages trudelten nach und nach alle Teilnehmer ein so dass abends der Gesundheitscheck der teilnehmenden Pferde durchgeführt werden konnte, den auch alle bestanden.

Bevor es zum Abendessen ging wurde die Geländestrecke besichtigt, deren Hindernisse aufgrund der schlechten Wetterbedingungen, den aufgeweichten Bodenverhältnissen noch angepasst wurden.

Nach dem Abendessen kehrte sehr schnell Ruhe ein, denn in Gedanken beschäftigte man sich schon mit dem bevorstehenden Orientierungsritt: "Hoffentlich regnet es nicht, habe ich auch alle Utensilien für die zu bewältigenden Aufgaben mit, welche Aussrüstungsgegenstände bringe ich wo unter, hoffentlich ist die Strecke nicht zu lang, hoffentlich hält der Hufschutz,..."

Am Samstag ging dann um 8.00 Uhr der erste Teilnehmer in den Kartenraum. Das akkurate Abzeichnen der Karte stellte dür Junioren und Senioren kaum Schwierigkeiten dar, obwohl an einigen Ecken/ Stellen doch genau gemessen werden musste. Aber schon am ersten Kontrollpunkt wurden die Karten wieder eingepackt und es folgte eine Strecke, die nach Marschzahlen zu reiten war. Dies war bis auf ein / zwei Kreuzungen, an denen man etwas genauer hinschauen musste, gut zu bewältigen. Knifflig wurde es anschließend auf der Karte wieder die Orientierung wieder zu finden. Aber nach einigem Suchen fand letztendlich doch jeder Reiter den weiterführenden Weg. Während der Mittagsrast wurden die Pferde nochmals dem Tierarzt vorgestellt und auch dieses Mal durften alle ihren Weg fortsetzen. Nach etwa dreiviertel der Strecke wurden den Reitern eine Point to Point Aufgabe gestellt. Mit Hilfe von Kompass, Zirkel und Lineal sollten die Senioren drei Punkte bestimmen, die nacheinander in einer Zeit von 35 Minuten anzureiten waren. Die Junioren hatten mit den gleichen Hilfsmitteln einen Punkt zu bestimmen und anzureiten. Insgesamt betrug die Streckenlänge für die Junioren kanpp 30 km, die der Senioren ca. 37 km. Letztendlich war es ein fairer und landschaftlich sehr schöner Ritt und auch das Wetter war zumindest weitestgehend trocken.

Zwanzig Minuten nach Erreich des Zieles musste jeder Vierbeiner nochmals dem Tierarzt vorgestellt werden um die Tauglichkeit für die Teilnahme an den zwei folgenden Teilprüfungen zu bescheinigen. Leider schied hier ein Pferd aus.

Am Sonntag machten sich die Teilnehmer bei trockenem Wetter, aber immer noch recht frischen Temperaturen auf den Weg zur Gangartenprüfung, die etwas abseits auf einer Wiese stattfand. Nach einer kleinen Verschnaufspause ging es anschließend auf die Geländestrecke.

Insgesamt war es trotz des kühlen Wetters eine gelungene Veranstaltung und Familie Lefèvre gebührt ein dickes Lob für die gute Organisation.

© Caroline und Brigitte Kindel

 

Bilder folgen!!!!!!