|
T R E C
(Techniques de Randonnée Equestre
de Compétition)
| TREC ist eine
Kombination aus mehreren reitsportlichen Disziplinen, die in
drei Prüfungen an zwei aufeinander folgenden Tagen abgehalten
werden. Inhalt sind die Techniken des Orientierungsreitens,
eines Geländeritts, Trailaufgaben, sowie Dressur und Springen.
Alle drei Prüfungen müssen mit demselben Pferd absolviert
werden, das während der Veranstaltung mehrmals tierärztlich
untersucht wird. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Harmonie
des Pferd-Reiter-Paares bei der Bewältigung von unbekannten
Aufgaben zu prüfen und zu beurteilen.
|
 |
TREC ist ein
national und international anerkannter Wettbewerb, der ursprünglich
aus Frankreich kommt, woher auch sein Name stammt. Alle vier
Jahre wird ein Europa- bzw. Weltchampionat ausgetragen. Gerichtet
wird nach dem internationalen Reglement der FITE. (Fédération
Internationale de Tourisme Équestre)
|
 |
Das Pferd
muss mindestens 6 Jahre alt, in guter physischer und psychischer
Verfassung, ruhig, aufmerksam und gehorsam sein. Der Reiter
muss mindestens 16 Jahre alt sein, mit seinem Pferd sicher im
Gelände reiten und Karten lesen können. Offizielle
Bekleidungsvorschriften gibt es nicht, doch wird auf ordentliche
Kleidung Wert gelegt. Das Tragen eines Reithelms ist in allen
Prüfungen zwingend vorgeschrieben, für Jugendliche
ist das Tragen einer Sicherheitsweste während der Geländeprüfung
Vorschrift.
|
 |
Der Orientierungsritt
(POR)
Karte, Kompass und Stoppuhr sind das Handwerkszeug für
die erste Teilprüfung. Eine Route von ca. 35 - 45 km ist
vom Veranstalter auf eine topographische Karte im Maßstab
1:25000 eingezeichnet. Diese müssen die Teilnehmer vor
dem Start innerhalb von 20 Minuten in ihre eigene Karte übertragen.
Sie haben dabei die Möglichkeit, sich mit der Topographie
der Reitstrecke vertraut zu machen. Auf der Stecke sind vom
Veranstalter mehrere Kontrollpunkte eingerichtet, deren Position
dem Reiter unbekannt sind. Diese Kontrollpunkte
dienen dazu, vorgegebene Idealzeiten von einem Punkt zum anderen
zu überprüfen. Bei jedem Kontrollpunkt erhält
der Reiter die Information, welche Durchschnittsgeschwindigkeit
er im nächsten Abschnitt einzuhalten hat. An einem solchen
Stopp kann auch ein Tierarzt die gesundheitliche Verfassung
der Pferde überprüfen. Gute Fähigkeit im Kartenlesen
ermöglicht es dem Reiter, sein Pferd zu schonen und dennoch
die Idealzeit einzuhalten.
|
 |
Die Rittigkeitsprüfung
(MA)
Die zweite Teilprüfung findet am Tag nach dem Orientierungsritt
statt und dient dazu, die Rittigkeit des Pferdes unter Beweis
zu stellen. Auf einer 2 m breiten, markierten Bahn muss das
Pferd 150 m zuerst in einem möglichst langsamen Galopp
zurücklegen und danach so schnell wie möglich im Schritt.
Die Bahnbegrenzungen dürfen dabei nicht berührt werden.
Bei einem Gangartenwechsel oder Übertretung der Markierung,
gilt die Aufgabe als nicht erfüllt.
|
 |
Der Geländeparcours
(PTV)
Die Strecke ist etwa 2,5 - 5 km lang und muss in einer vorgegebenen
Zeit (12 - 14 km/h) bewältigt werden. Sie beinhaltet 16
natürliche oder auch künstliche Hindernisse z.B. Baumstamm,
Brücke, Hecke, Wasserfurt, Tor o.ä. Bewertet wird
hierbei zum einen die korrekte Ausführung und zum anderen,
in welchem Stil Pferd und Reiter das Hindernis absolviert haben.
|
 |
Reglement
Hindernisse
|